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Nageldesign Neuheiten und Trends


Pads
Pads, auch Zellstoffpads, Zelleten oder Zellettentupfer genannt, sind kleine gepresste Wattepads, die auf einer Rolle zu erhalten sind. Bei diesen gibt es zwei qualitative Unterschiede und zwar medizinische und kosmetische Pads. Die kosmetischen Pads sind fester und fusselfrei. Die Pads werden im Nageldesign z. B. zum Entfernen der Dispersionsschicht mit Cleaner oder zum Entfernen von Nagellack mit Nagellackentferner verwendet. Dabei werden diese Pads mit der Flüssigkeit getränkt und erleichtert das Entfernen. Die Pads sind in weiß sowie auch mit Motiven zu erhalten.
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Paronychia
Paronychia ist eine Entzündung, die sich rund um den Nagel befindet. Diese kann durch hohen Druck oder einem Stoß sowie einer Verletzung des Nagelwalls oder aber der Nagelfalz entstehen. Dabei rötet sich die Nagelfalte und es treten Schwellungen auf, die durch eine angesammelte Flüssigkeit entstehen. Bei der Paronychia kann Druckschmerz entstehen, der erst nachlässt, sobald die Flüssigkeit ablaufen kann. Die Entzündungsherde können sich unter dem Nagel bilden, so dass dieser dann entfernt werden muss.
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Perionychium
Das Perionychium, auch Nagelfalz, Nagelfalte oder Paronychium genannt, ist die halbrunde Hautfalte, die die seitlichen Ränder des Nagels überdeckt. Der Nagelfalz schützt die erneut wachsende, noch nicht feste und sichtbare Nagelplatte. Die Nagelhaut dichtet den Schlitz zwischen Nagelplatte und Nagelfalz ab. Der Nagelfalz gibt dem Nagel Halt und bestimmt, dass der Nagel bis zum Nagelrand gerade wächst. Ab dem Nagelrand ist die Nagelplatte nicht mehr fest mit der Nagelfalz verbunden und kann somit ab dieser Stelle beginnen, schief zu wachsen.
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Pferdefüsschen
Das Pferdefüsschen ist ein Manikürhandwerkzeug, welches für die Fingernagelmodellage oder bei der Maniküre verwendet wird. Mit dem Pferdefuß können zwei Vorgänge bearbeitet werden. Mit dem Fuß des Werkzeugs lässt sich die Nagelhaut problemlos und sanft zurückschieben. Der Fuß gleicht optisch einem Pferdefuss, welcher leicht abgeschrägt ist und aus Gummi besteht. Weiterhin lassen sich mit der anderen zugespitzten Seite die Reste von Lack oder Gel, die in die Nagelfalz oder Haut gelaufen sind, von den nicht gewünschten Stellen schieben oder entfernen.
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Piercing
Das Piercing, auch als Nagelpircing bekannt, ist ein kleiner Ring, den man in die Spitze des Nagels mit Hilfe eines Piercingbohrers mittig oder auch seitlich an der Gelmodellage anbringt. Der Pircingbohrer sollte sehr vorsichtig angewendet werden, da das gebohrte Loch schnell ausbrechen kann. Piercings werden zur Verschönerung der Nägel angebracht, es gibt sie in verschiedenen Größen, Farben und auch mit Anhängern wie z.B. Herzen, Sternen u.v.m. Es wird empfohlen, die Piercings nicht an den Naturnagel anzubringen, da diese sehr schnell herausreißen können.
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Pinchen
Pinchen wird in der Regel beim Acrylsystem angewendet. Bei UV-Gelen ist das Pinchen zwar möglich, erfordert aber viel Übung. Beim Pinchen wird der Pinchstick unter dem freien Nagelrand platziert. Dann werden die Seitenlinien des noch elastischen und nicht ganz durchgehärteten Materials mit den eigenen Daumen nach unten gedrückt. Von vorne betrachtet, sollten die Nägel dann eine schöne C-Kurve, auch Tunnel genannt, haben. Durch das Pinchen kann diese Wölbung verstärkt werden. Der Bogen, der beim Pinchen entsteht, ist stabiler und der Nagel wird so verstärkt. Beim Pinchen bleibt das natürliche Aussehen des Nagels trotz Verlängerung erhalten.
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Piercingbohrer
Der Piercingbohrer, auch GEM-Bohrer genannt, ist ein Manikürwerkzeug, mit dem kleine Löcher in die Spitze der Nagelmodellage gebohrt werden können, um dort dann das gewünschte Piercing zu befestigen Der Piercingbohrer wird im rechten Winkel auf den Nagel angesetzt und mit leichtem Druck so lange gedreht, bis der Piercingbohrer unterhalb des Nagels etwas zu sehen ist. Wenn der Nagel zu lang sein sollte, wird empfohlen, mit einem anderen Finger von vorn etwas gegen zu drücken oder evtl. einen Buffer als Untergrund zu benutzen, damit die Modellage kein Schaden nimmt. Das Loch sollte an der Stelle gebohrt werden, an der ein gewisser Halt gegeben ist und keine Bruchstellen in der Modellage entstehen können.
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Pinchklemme
Die Pinchklemme ersetzt beim Pinchen die Daumen, mit denen die Seitenlinien des noch elastischen und nicht ganz durchgehärteten Matreials nach unten gedrückt werden, um eine schöne C-Kurve zu erhalten. Die Pinchklemme wird an dem Nagel fixiert bis das Gel bzw. Acryl ausgehärtet ist und der Nagel die gewünschte Form aufweist. Mit der Pinchklemme kann zu einer schönen C-Kurve verholfen werden und der Fingernagel erhält somit mehr Halt, Stabilität und Stärke.
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Platonychie
Platonychie, auch Plattnagel, ist eine extreme krankheitsbedingte Abflachung oder Krümmung der Nagelplatte. Die Platonychie kann äußere Ursachen, wie z. B. Nagelkauen oder innere Ursachen, wie z. B. Magen-Darmstörungen oder Durchblutungsstörungen haben. Ein Plattnagel kann bei Missachtung und unzureichender Behandlung schnell in einen Hohlnagel übergehen, der sehr dünn ist und somit wesentlich leichter reißen oder brechen kann. Dazu kann es zu starker Verhornung der Nagelhaut oder aber auch zu Blutungen kommen. Es sollte bei diesen Symptome in der Regel immer ein Arzt aufgesucht werden.
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Primer
Primer ist ein flüssiger Haftvermittler, der die Haftung der Modellage auf dem Naturnagel verbessert. Der Primer nimmt durch das Auftragen auf den Nagel die Entfettung der Nagelplatte vor. Beim Auftragen ist darauf zu achten, dass der Primer nicht mit der Haut in Berührung kommt. Nach dem Auftragen trocknet dieser anschließend an der Luft und es kann mit der Modellage begonnen werden. Der Primer ist säurehaltig und säurefrei zu erhalten, wobei der säurefreie Primer weniger geruchsintensiv ist. Bei einer Modellage der s. g. Problemnägeln sollte immer ein säurehaltiger Primer verwendet werden, da dann eine optimale Haltbarkeit gegeben ist.
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